Arbeitsgruppe „Nationale Partnerschaften Gemeinschaftliche Selbsthilfe“

Selbsthilfe auf gemeinsamen Weg durch die Schweiz
Am 12. November 2015 lud die Arbeitsgruppe "Nationale Partnerschaften Gemeinschaftliche Selbsthilfe" Fachpersonen aus Organisationen mit Bezug zur Selbsthilfe, Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Mitglieder von Selbsthilfegruppen und Interessierte an der gemeinschaftlichen Selbsthilfe zur Nationalen Tagung ein. Unter dem Motto «Synergien nutzen - Kompetenzen fördern – Tatkraft stärken» wurden Referate und Workshops, eine Plattform für Begegnung und Austausch sowie einen Ort für gegenseitige Bedürfnisklärung angeboten!

Seit Frühjahr 2013 setzt sich eine von Selbsthilfe Schweiz initiierte Arbeitsgruppe „Nationale Partnerschaften Gemeinschaftliche Selbsthilfe“ für die Förderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe ein. Neben Vertretenden von Selbsthilfe Schweiz und den regionalen Selbsthilfezentren wirken in der Arbeitsgruppe auch Repräsentanten aus thematisch ausgerichteten Organisationen mit Selbsthilfebezug mit.

Die Vision der Arbeitsgruppe ist, daraufhin zu wirken, dass die gemeinschaftliche Selbsthilfe als ein wichtiger Pfeiler des Gesundheits- und Sozialwesens politisch und gesellschaftlich anerkannt und gefördert wird, denn gemeinschaftliche Selbsthilfe ergänzt und verstärkt die Effizienz der professionellen Angebote der ambulanten und stationären gesundheitlichen und sozialen Versorgung und der Prävention.

Als erste Massnahme führte die Arbeitsgruppe 2013/2014 sowie im 2015 je eine Online-Umfrage unter Deutschschweizer, unter Westschweizer und unter den Tessiner Organisationen mit Selbsthilfebezug durch, um die bestehenden Vorstellungen, Massnahmen, Bedürfnisse und Trends in Bezug auf die gemeinschaftliche Selbsthilfe in den verschiedenen Institutionen mit Bezug zur Selbsthilfe zu eruieren. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um Lücken, Herausforderungen sowie Möglichkeiten für Massnahmen zur optimaleren Unterstützung von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen zur Nutzung von Synergien auf verschiedensten Ebenen zu identifizieren. Ausserdem stellten die Resultate die Gesprächsgrundlage für die drei Tables Rondes dar, die 2012/2014/2015 durchgeführt wurden.

Auf Basis der Erkenntnisse aus den Umfragen und den Diskussionen an den Tables Rondes setzt sich die Arbeitsgruppe fünf handlungsanleitende Ziele:
1) Gemeinsames Verständnis von Selbsthilfe und gemeinsame Haltung schaffen
2) Vernetzt vorgehen, austauschen
3) Synergien nutzen
4) Die gemeinschaftliche Selbsthilfe als Beitrag zur Umsetzung der Prioritäten „Gesundheit2020“ des Bundesrats
5) Die Angebote der gemeinschaftlichen Selbsthilfe über das Internet zugänglich machen und untereinander verlinken