Erfahrungsberichte: Psychsiche Gesundheit

Fredy (62) Betroffener Bipolare Störung
Fredy ist seit zehn Jahren Mitglied einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer bipolaren Störung. Er hat manische und depressive Phasen.

Die Gruppe ist für ihn eine wichtige Stütze geworden. Personen, die neu zur Gruppe stossen, stellen immer wieder fest: „Endlich habe ich jemanden gefunden, der mich versteht.“

„Die Geborgenheit in der Gruppe, das gegenseitige Verständnis und die Offenheit sind wichtige Pfeiler einer Selbsthilfegruppe.“



Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen, virtuelle Selbsthilfe zum Thema "Bipolare Störung"


Conny (38) Depression
Conny geht seit vier Jahren in die Selbsthilfegruppe. Während der Therapie hat sie gemerkt, dass sie sich gerne mit Menschen austauschen möchte, die dasselbe erleben wie sie.

Am Anfang hat sie nicht viel gesagt. Mittlerweile fühlt sie sich sehr wohl in der Gruppe. Das Wichtige ist, dass sie erzählen kann und verstanden wird.

„Gerade so wichtig ist das Zuhören und zu sehen, wo andere stehen. Es geht nicht um Ratschläge, sondern dass man sich gegenseitig trägt und füreinander da ist.“



Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen, virtuelle Selbsthilfe zum Thema Depressionen.
Hugo (60) Angehöriger Bipolare Störung
Hugos Frau hat eine bipolare Störung. Er macht deshalb bei einer Angehörigen-Selbsthilfegruppe mit. Dort werden alltägliche Probleme "in einer menschlichen und gefühlsmässigen Tiefe" diskutiert, die Hugo gut tut.

Bei den Treffen werden die Probleme aufgenommen, die gerade aufgetreten sind. Häufig haben die anderen Mitglieder diese Probleme auch schon durchlebt und können erzählen, wie sie damit umgegangen sind.

„Ich fühlte mich in der Gruppe von Beginn weg wohl. Die Gruppe ist ein Ort, wo man seine Sorgen offen auf den Tisch legen kann. Denn die Abmachung ist, dass von diesen Sitzungen nichts raus geht.“



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