Peer Support

In der Selbsthilfe gewinnt Peer Support in letzter Zeit mehr Gewichtigkeit.
In den USA bildet diese Methode schon einen festen Bestandteil der Selbsthilfebewegung.

Als Peer Supporters bilden sich Betroffene zur Themen der Selbsthilfe weiter. Sie lernen Diskussionen zu führen, Gruppengründungen zu unterstützen, mit Gruppenkrisen umzugehen und auf Fragen von Selbsthilfegruppenmitgliedern einzugehen.

In Deutschland hat der Paritätische Nordrhein-Westfalen das aus Dänemark stammende Konzept „In-Gang-Setzer“ aufgegriffen und weiterentwickelt. Seit dem Jahr 2011 setzen sich Menschen mit Selbsthilfegruppenerfahrungen ehrenamtlich ein, ihr Knowhow in weitere Selbsthilfegruppen einzubringen.

Auch in der Schweiz gibt es bereits erste Peer Support-Projekte. So hat im Jahr 2007 die Stiftung Pro Mente Sana Pionierarbeit geleistet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Careum Stiftung lancierte 2012 ein international anerkanntes Programm zur Selbstmanagementförderung bei chronischer Krankheit in der Schweiz: evivo. Ausgebildete Personen mit eigenen Erfahrungen im Bereich chronischer Krankheit leiten Kurse und vermitteln Kompetenzen zum täglichen Leben mit chronischen Krankheiten.

Übrigens: Das Fazit der Evaluation von Pro Mente Sana lautete ganz einfach: Peer Support wirkt.