Das Feuer der Selbsthilfegruppen entfachen

Klaus Vogelsänger erklärt, wie Gruppendynamik positiv beeinflusst werden kann.
In seinem Referat anlässlich der 2. Selbsthilfekonferenz der Wiener Gesundheitsförderung geht Klaus Vogelsänger der Frage nach, was die Zutaten für die Glut in Selbsthilfegruppen sind.
Die Konferenz stand unter dem Motto "Frischer Wind ins Gruppenleben". Die Vorträge von Expertinnen und Experten und Workshops hatten das Ziel, Anregungen zur Arbeit in der bzw. mit einer Gruppe zu geben.

Klaus Vogelsänger (Co-Leiter des Selbsthilfezentrums Bern-Mittelland) referierte zum Thema "Das Feuer der (Selbsthilfe-)Gruppen entfachen". In seinem Vortrag machte er sich auf die Suche nach den Elementen, die bei einer Selbsthilfegruppe das Feuer der Mitglieder entfachen können. Den ersten Zündfunken stellt die "erlebte Verwandtschaft im Blick auf ähnliche Lebenswirklichkeiten und der damit verbundene Wunsch nach Verständnis, Empathie und Unterstützung" dar. Damit dieser Funke zu einem richtigen Feuer wird, braucht es "trockenes Holz". Laut Vogelsänger trägt jeder einzelne in der Gruppe Verantwortung, seine Visionen, Ideen und persönlichen Qualitäten in die Gruppe einzubringen. Dazu braucht es Mut und Entschlossenheit sowie Neugierde auf Neues seitens der Gruppenmitglieder.

Das Referat von Klaus Vogelsänger können Sie hier downloaden. (PDF, 138 kb)