Erfolgreicher erster Table Ronde zur Selbsthilfe

Am 22. Oktober 2012 fand der von Selbsthilfe Schweiz initiierte erste runde Tisch in Bern statt.
25 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen mit Selbsthilfebezug diskutierten über die Förderung und Koordination der Gemeinschaftlichen Selbsthilfe in der Schweiz. Sie brachten dabei ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Gemeinschaftliche Selbsthilfe ein. So entwickelte sich ein fruchtbarer Austausch mit interessanten Ideen und Anregungen, die weiter verfolgt werden sollen.
Das Ziel des ersten Runden Tisches zur Selbsthilfe war, den Austausch zur Koordination unter den verschiedenen Akteuren anzuregen. Es wurde nach Formen der Problemlösung und der synergienutzenden Zusammenarbeit im Bereich Selbsthilfe gesucht.

Philippe Lehmann, Stiftungsrat von Selbsthilfe Schweiz, führte durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm. Neben dem Austausch in Diskussionsrunden informierten verschiedene Experten über aktuelle Entwicklungen der Selbsthilfebewegung in der Schweiz. So wurde zum Beispiel zur Förderung der Selbsthilfe in der schweizerischen Gesundheitspolitik referiert.

In der Diskussionsrunde wurde besprochen, welche Punkte sich die Selbsthilfebewegung in der Schweiz auf die Agenda setzen sollte. Dr. med. Therese Stutz Steiger von der Schweizerischen Vereinigung Osteogenesis imperfecta brachte den Wunsch nach einem Kompetenzzentrum für rechtliche Fragen ein. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass Selbsthilfe Schweiz die Initiierung und Koordination einer Arbeitsgruppe übernimmt, die sich mit den zukünftigen Herausforderungen an die Gemeinschaftliche Selbsthilfe auseinandersetzt.