Basel aus einer neuen Perspektive erleben

Verein Surprise startet den ersten sozialen Stadtrundgang dieser Art in der Schweiz.
Menschen am Rande der Gesellschaft berichten aus ihrem Alltag. Drei Stadtführer vom Verein Surprise zeigen Interessierten Basel aus der Perspektive von Armutsbetroffenen, Obdachlosen und Ausgesteuerten.
Beim sozialen Stadtrundgang zeigt sich Basel nicht nur von seiner schönen Seite. Die Touren führen die Besucher in öffentliche Wohnzimmer oder zum privaten Notschlafplatz. Der Verein Surprise, der seit 1997 mit niederschwelligen Sozial- und Kulturprojekten die Integration von sozial benachteiligten Menschen fördert, möchte so Vorurteile abbauen helfen.

Einer der rund zweistündigen Stadtrundgänge trägt den Titel „Von der Sozialhilfe zur Selbsthilfe“. Die Stadtführer zeigen den Besuchern Anlaufstellen für sozial Benachteiligte in Kleinbasel und stellen die wertvolle Arbeit dieser Einrichtungen vor. Die Besucher erhalten einen Einblick in den Alltag von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Wie der Titel schon verrät, geht es auf dieser Tour auch immer um Hilfe zur Selbsthilfe.