Körperliche Erkrankungen und Beinträchtigungen

Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen und Teilnehmern

"Auch das Lachen kommt nicht zu kurz."

Barbara (43) Brustkrebs

Mit 43 traf es Barbara aus heiterem Himmel: Brustkrebs. Für sie waren Selbsthilfegruppen der Ort, wo alle hingehen zum Jammern. Als sie selbst teilnahm, wurde sie eines Besseren belehrt.

Beeindruckt hat sie, dass man nicht nur sehr seriös über die Probleme diskutieren kann, sondern dass es auch einen gemütlichen Teil gibt, wo man viel gemeinsam lacht.

„Zunächst wird man intensiv betreut von Fachärzten, und plötzlich hat man niemanden mehr. Für die Verarbeitung war für mich die Selbsthilfegruppe sehr wichtig.“

"Das Wissen, das ich mir angeeignet habe, stärkt mich."

Erich (50) Myotone Dystrophie

Erich hatte einen guten Job. Dann kam ein physischer Zusammenbruch. Die Diagnose war Myotone Dystrophie, im Volksmund als Muskelschwund bekannt.  

Er erlebte eine intensive Klagephase und fand dann im Internet einen positiven Ansatz in den USA. Er erlebte, dass der Austausch ihm half.

„Das Wissen, das ich mir dabei angeeignet habe, half mir auch anders aufzutreten und einzufordern, was mir gut tut.“

"Ich verstehe, dass man am Anfang zögerlich ist."

Anita (56) Parkinson

Anitas Familie hat sie dabei unterstützt, an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Sie kann es jeder und jedem empfehlen. Ihr tut es sehr gut.

Sie ist froh zu sehen, dass es noch viele andere gibt, denen es gleich geht. Besonders wichtig ist ihr der Austausch über den Umgang mit der Krankheit im Berufsleben und die Alltagsbewältigung.

„Ich verstehe, dass man am Anfang zögerlich ist in der Selbsthilfegruppe, aber ich finde auf jeden Fall, dass es sich lohnt.“

"Dank der Selbsthilfegruppe wusste ich, was noch auf mich zukommt."

Peter (58) Morbus Crohn

Als Peter Morbus Crohn diagnostiziert bekam, wurde er an eine Selbsthilfegruppe verwiesen. Er ging mit Widerwillen hin – und traf auf Leute, die ihm sympathisch waren.

Die Gruppe trifft sich regelmässig. Peters Vorurteile haben sich nicht bestätigt. Die Krankheit ist nur ein Thema unter vielen. Man redet auch über Gott und die Welt.

„Dank der Selbsthilfegruppe wusste ich bereits, was im Krankheitsverlauf noch auf mich zukommt, und war vorbereitet.“