«Unsere Kooperation mit der Selbsthilfe unterstützt die Selbstbefähigung der Patienten»

Ein Ausblick auf das Live-Webinar »Selbsthilfefreundliches Spital – So geht’s»

mit Annalotte Wurst und Brigitte Bourke, Projektverantwortliche «Selbsthilfefreundliche Spitäler», Integrierte Psychiatrie Winterthur- Zürcher Unterland (ipw)

Frau Bourke, Frau Wurst, herzlichen Dank, dass Sie bereit sind, uns in einer kurzen Präsentation einen Einblick in die Umsetzung der «Selbsthilfefreundlichkeit» in der ipw zu gewähren!

Worüber werden Sie berichten?

Über unseren Weg zu mehr Selbsthilfefreundlichkeit und über unsere Erfahrungen mit der Planung, Massnahmenentwicklung, und dann mit der Umsetzung der Massnahmen in der ipw. Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Was erhoffen Sie sich Ihrerseits vom Austausch mit anderen Teilnehmenden?

Wir sind gespannt auf den Austausch. Uns schwebt vor, dass das Treffen zu einer «Ideenbörse» für Selbsthilfefreundliche Spitäler werden kann.

Wie gestalten Sie beide Ihre Rolle als Ansprechpersonen für die Selbsthilfe in der ipw?

Ansprechperson für Selbsthilfe in einer Gesundheitsinstitution zu sein bedeutet für uns vor allem eines:

Wir vertreten das Thema nach innen wie auch nach aussen und schauen dabei immer über den eigenen Tellerrand hinaus. In unserem Gesundheitswesen mit seinen vielen verschiedenen Akteuren leisten wir damit einen Beitrag, um den Betroffenen einen etwas besseren Übergang vom ipw-Aufenthalt in ihren Alltag zu erleichtern.

Wie erleben Sie die Kooperation mit der Selbsthilfe?

Die Vernetzung der ipw mit dem regionalen Selbsthilfezentrum in Winterthur und den Mitgliedern der Selbsthilfegruppen bringt für alle Beteiligten einen Mehrwert: Selbstbefähigung und Mitwirkungsmöglichkeiten sind für eine psychiatrische Institution wichtige Grundpfeiler. Die Kooperation mit dem Selbsthilfezentrum stützt, ergänzt und erweitert diesen Ansatz.

Interview: Selbsthilfe Schweiz

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